mit der Simson S50b nach Belgien

Ich bin dann mal weg!

Oder: 1000 Kilometer mit der Simson durch 3 Länder.
„Ich will einfach mal raus und etwas anderes sehen“, sagte er. Also kontrollierten wir alles nochmal gründlich an seiner Simson, dann packte er seine Sachen und fuhr los.

Start in Papenburg, von dort aus Richtung Borken über Ahaus und ins benachbarte Niederland genauer gesagt: Venlo. Das reichte ihm noch nicht, also ging’s weiter über Berge und Täler nach Belgien. In Höhe Brüssel schlug er dann sein Nachtlager auf. Bei Nudeln und Tee kuschelte er sich in sein Zelt und schlief erschöpft ein. Mittlerweile schlug das Wetter so um, dass es sich zu einem Unwetter zusammen braute. In der Nacht kam es zu heftigen Regenschauern, die auch am nächsten Tag nicht aufhörten.

Aber Ole fuhr erstmal weiter. Kurz vor Rochefort hatte es aber keinen Sinn mehr, es wurde einfach zu gefährlich. Das Navi fiel durch den Regen aus. Die Klamotten klatschnass und die Sichtverhältnisse fast null.
Also drehte er um und fuhr die gleiche Strecke zurück mit einem Abstecher in Köln, wo er bei Verwandten die Nacht verbrachte.

Seine Simson machte dagegen die ganzen 3 Tage keinerlei Probleme. Ohne eine einzige Panne fuhr er dann von Köln um 13:30Uhr los, und kam müde aber glücklich in Papenburg um 18:30Uhr an. Hätte das Wetter mitgespielt ,wäre er wahrscheinlich schon in Italien . Auf seiner Tour lernte er viele Leute kennen, die ganz begeistert waren von seiner Tour auf einer alten Simson. Vor allem in dieser kurzen Zeit auf einem Moped diese Kilometer zu fahren, war bemerkenswert fanden sie. Auch die Gastfreundlichkeit unterwegs muss erwähnt werden.
Man darf nicht nur davon träumen etwas zu tun, man muss es einfach tun!

 

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